Der Mercedes-Benz W 113!

Gekennzeichnet durch ein Faltdach für die Cabrioversion erschien dieses Modell im März 1963 das erste Mal im Genfer Auto-Salon. Die Serientypen 190 SL und 300 SL sollten durch den Mercedes Pagode ersetzt werden. Insgesamt wurde dieses Modell rund 50.000 mal gebaut und es erschienen unterschiedliche Serien wie der 230 SL, 250 SL oder 280 SL. Diese Prozedur setzte sich bis zum Jahre 1971 durch. Jeder nach Wunsch konnte man diesen Mercedes mit einem Schaltgetriebe oder einem automatischen Getriebe kaufen. Hierbei waren hatte man wahlweise die Option gegen einen preislichen Obolus ein Verdeck dazu zu kaufen oder sich eine durchgehende Rückbank zu integrieren. Die Breite beträgt 1,7 m und die Länge 4,2 m. Betrieben wird der Pagode mit einem Ottomotor, wobei es sich hier um einen Sportwagen der Oberklasse handelt. Mit der Einführung der SL Modelle wurden neuwertige Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die es zu dieser Zeit noch nicht gab. So wurde der Radstand um 30 cm verkürzt und der Innenraum mit verschiedenen Knautschzonen versetzt, wodurch weniger Ecken und Kanten vorhanden waren, die gerade bei Unfällen Personenschäden verursachen konnten.

Das Getriebe

Der Pagode wurde ähnlich wie der W111 mit einem Sechszylindermotor ausgestattet. Eine Sechstempel-Einspritzpumpe ermöglichte hohe Geschwindigkeiten, wodurch es möglich war Benzin direkt in die Einlassventile zu lassen, was im Endeffekt eine Leistung von 150 PS zuließ. Die Höchstgeschwindigkeiten lag bei 200 km/h, was auf einen Hubraum von 2106 m3 zurückzuführen ist. Im Jahre 2008 wurden rund 4000 Modelle dieser Art erfasst, was darauf schließen lässt, dass der Mercedes Pagode als eines der seltenen Sammlerstücke gelten kann, die es bei derzeitigen Oldtimern gibt. Zusätzlich gibt es noch heute Ersatzkomponenten wie der Verdeckbezug oder eine entsprechende Sonnenblende, wobei eine grundlegende Reparatur immer mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist. Dennoch ist dieses Modell ein beliebter Oldtimer, der von Sammlern begehrt wird.